Mittwoch 05.09.2007 von Marinella di Sarzana über Lucca nach Florenz
Lucca! Mein absoluter Favorit der italienischen Städte (die ich kenne). Diese alte, noch vollständig von einer gigantischen Stadtmauer umgebene Stadt, lässt sich wunderbar zu Fuss erkunden. Gemütliche Plätze,
enge Gäßchen, skurile Bauten
, ein wenig Trubel – aber nicht zuviel, Geschäfte die zum stöbern einladen, was will man mehr. Nach einer kurzen Fahrt waren wir sehr früh vor Ort und suchten nach einigen Fehlversuchen den Schildern zu folgen, per Navi den örtlichen Womo-Stellplatz. Der war leider gar nicht schön gelegen und, das stellten wir aber leider erst bei der Ausfahrt fest, ein absoluter Abzocker-Platz. 10 Euro für 0-24 Uhr! In Summe also 20 Euro pro Übernachtung. Das war aber der einzige Wermutstropfen eines ansonsten genialen Besuches dieser schönen Stadt.
Mittags gönnten wir uns leckere, belegte Foccacia und Brot. Das Foccacia nahmen wir direkt auf einer Bank auf dem Anfiteatro
zu uns. Das Treiben auf dem mäßig belebten Platz, die 22 Grad Celsius, die leise klassische Musik aus einem nahen Laden und der Platz selber ließen einen wünschen, länger dort bleiben zu können. Durch das längere Verweilen, bemerkte ich auch schöne Details, die sonst bei einem Stadtbummel meistens untergehen.
Der ungemütliche Stellplatz hielt uns von einer Übernachtung ab und so fuhren wir am selben Tag noch nach Florenz weiter. Aber nur bis zum Camping Internazional. Der entpuppte sich, obwohl direkt an der Autobahn gelegen als sehr ruhig und so pflegten wir unsere Füße und genossen das Brot aus Lucca mit dem Käse aus Goms. Abends gab es noch einen schönen Ausblick auf ein benachbartes Dörfchen
und die Aussicht auf einen weiteren Stadtbummel.